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Band 3 · Krieg, Ordnung und Netz · Kapitel 12

Krieg, Maschine und Massengesellschaft

Was geschieht, wenn die Ordnung der Fabrik die Fabrik verlässt

Im BuchSeiten 12–46

Der Mann mit der Stoppuhr

Eine berühmte Geschichte und ihre Aktenlage

Das berühmteste Beispiel darin handelt von einem Arbeiter, der Roheisen verlädt. Es wird bis heute in Lehrbüchern zitiert. Es ist auch nachgeprüft worden – und das Ergebnis der Prüfung steht seltener in den Lehrbüchern.

Woher wir das wissenSeite 16, wörtlich: Taylors eigene Darstellung, 1974 nachgeprüft. Stoppuhr auf einem Schreibtisch, freie Rekonstruktion. · Band 3, Seite 16

Zweitausendeinhundert- fünfzig Züge

Der Aufmarsch in Zahlen

Solche Zahlen sind schwer vorstellbar, und genau darin liegt ihre Wirkung. Ein Zug alle zehn Minuten über eine Brücke ist keine militärische Leistung mehr, sondern eine betriebstechnische. Sie setzt voraus, dass jede Weiche, jeder Wasserkran und jede Ablösung im Voraus eingeplant ist.

2.150 – Züge überquerten zwischen dem 2. und 8. August eine einzige Rheinbrücke (Evidenz C)

rund 2 Mio. – Menschen wurden in denselben Tagen im Westen befördert (Evidenz C)

rund 400.000 – Tonnen Gerät und Vorräte kamen hinzu (Evidenz C)

etwa 7 – Tage brauchte ein Korps bis zur Einsatzbereitschaft (Evidenz C)

Woher wir das wissenSeite 22, wörtlich. Die Zahlen stammen aus der Aufmarschliteratur, eine amtliche oder archivalische Quelle war für das Buch nicht erreichbar – deshalb Stufe C und nicht B. Stellwerk an einer Bahnstrecke, freie Rekonstruktion. · Band 3, Seite 22

Der unsichtbare Faden in Kapitel 12

Was in der Fabrik erfunden wurde, um Arbeit zu messen, hat binnen dreißig Jahren gemessen, wer jemand ist.

Woher wir das wissenBilanz zu Kapitel 12: Zeitmessung, Meldewesen und Statistik – die Verwaltung lernt im Krieg, was sie danach behält. · Band 3, Seite 46

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